Ausstellungen 2015

 

Degas, ein impressionistischer Maler?
27. März – 19. Juli 2015

Edgar Degas war eine der wichtigsten Figuren der impressionistischen Bewegung. Dennoch unterhielt er eine eher komplizierte Beziehung zu den anderen Künstlern der Gruppe. Das betraf unter anderem die Arbeit draußen am Motiv, das eigentlich ein Wesensmerkmal des Impressionismus darstellt. Er distanziert sich durch eine Konzentration auf persönlichere Motive, wie etwa Körperbewegungen von Tänzerinnen. Dabei legte er ein besonderes Augenmerk auf die künstliche Beleuchtung. Die Ausstellung vereinigt 80 Arbeiten (Malerei, Pastelle, Zeichnungen und Skulpturen), die sich in vier Themenbereiche gliedern: die klassische Ausbildung des Künstlers, impressionistische Ausstellungen, die Problematik der Landschaftsmalerei und die Beziehung von Degas zu den Impressionisten nach 1890. Sicherlich war Degas ein Impressionist, vor allem aber war er ein Avantgardist.

 Diese Ausstellung wird in Kooperation mit dem Musée d’Orsay (Paris) organisiert.

 

 

Fotografie im Garten von Monet: Fünf zeitgenössische Sichtweisen
31. Juli – 1. November 2015

Zweifellos gehört der Garten von Claude Monet in Giverny zu den meistfotografierten Motiven der Welt. Mit dieser Ausstellung erschließen sich ganz neue Aspekte dieses mythischen Ortes durch die Interpretationen von fünf zeitgenössischen Fotografen internationalen Renommees. Die Arbeiten von Stephen Shore dokumentieren die Restaurierung des Gartens von Monet zwischen 1977 und 1982. In neuerer Zeit haben sich nacheinander die Fotokünstler Darren Almond, Elger Esser, Henri Foucault und Bernard Plossu mit dem Garten, seiner Magie und seiner sich im ständigen Wandel befindlichen Schönheit auseinandergesetzt. Als Quelle von Inspiration wird der Garten für sie zu einem Raum für Experimente. Die Ausstellung umfasst hundert Fotografien vom kleinen Format bis hin zu übergroßen Formaten.

 

Rund um Claude Monet (Saal der Dauerausstellung)
27. März – 1. November 2015

Das Musée des Impressionnismes stellt neben seinen wechselnden Ausstellungen einige Werke Monets in den Vordergrund. Die Exponate aus dem Bestand des Museums sowie generöse Leihgaben sollen das Verständnis des Impressionismus und des Post-Impressionismus erleichtern und deren Einfluss auf die Kunstgeschichte Frankreichs und der übrigen Welt dokumentieren. Ein Einfluss, den jene künstlerischen Bewegungen aus einer der fruchtbarsten Perioden französischer Malerei auch heute noch mit beinahe ungebrochener Kraft ausüben. Die im Saal „Rund um Claude Monet“ gezeigten Werke wechseln je nach den verfügbaren Leihgaben. Das Ausstellungsthema dagegen bleibt immer gleich. So können die Besucher zu jeder Jahreszeit neben den temporären Ausstellungen stets auch Meisterwerke des Impressionismus zu Gesicht bekommen.

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