Ausstellungen 2016

 

Die Ausstellungen sind integraler Bestandteil des Festivals „Normandie Impressionniste 2016“.

 

Caillebotte, Maler und Gärtner
25. März – 3. Juli 2016

Lange Zeit galt Gustave Caillebotte lediglich als Maler aus Liebhaberei, Sammler und Mäzen seiner impressionistischen Freunde. Inzwischen sieht man ihn jedoch als eine der Hauptfiguren dieser Gruppe. Berühmt ist er vor allem für seine Kompositionen, die sich vom Paris Haussmanns inspirieren ließen. Aber einen bedeutenden Teil seines Werkes hat er dem Thema Garten gewidmet.
Seine ersten Studien malt er direkt vor Ort auf dem Familiensitz in Yerres. Danach erwirbt er in Petit-Gennevilliers ein Anwesen, wo er einen prachtvollen Garten anlegt und ein Treibhaus errichten lässt. Genau wie sein Freund Claude Monet, mit dem er die Leidenschaft für das Gärtnern teilt, thematisiert er wieder und wieder dieses pflanzliche Universum. Das Musée des Impressionnismes Giverny trägt hundert Arbeiten, Gemälde und Zeichnungen, rund um dieses Thema zusammen.

Kurator:
Marina Ferretti, wissenschaftliche Direktorin des Musée des Impressionnismes Giverny.


Ausstellung in Kooperation mit dem Museo Thyssen-Bornemisza (in Madrid ab 19. Juli 2016)


 

 

Joaquín Sorolla: Spaniens Meister des Lichts
14. Juli – 6. November 2016

Im Jahr 1906 widmet die Pariser Galerie von Georges Petit, einer der wichtigsten Förderer des Impressionismus, dem spanischen Maler Joaquín Sorolla eine erste Ausstellung. Diese erfreut sich lebhaften Erfolges und begründet das internationale Ansehen des Künstlers. Sein meisterlicher Umgang mit Lichteffekten lässt ihn als impressionistischen Maler erscheinen. Die Ausstellung „Joaquín Sorolla: Spaniens Meister des Lichts“ verdeutlicht, wie er seinen überraschenden und innovativen Malstil im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts entwickelte.
Das Musée des Impressionnismes präsentiert hundert Bilder, darunter vierzig Skizzen: Landschaften, Portraits, Strandszenen... die das Renommee des Künstlers begründeten.

Kuratoren:
Blanca Pons-Sorolla, Enkelin des Künstlers und Expertin des Werkes von Sorolla, und Maria López Fernández, Kunsthistorikerin


Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung (in München vom 4. März bis 3. Juli 2016) und dem Museo Sorolla (in Madrid vom 24. November 2016 bis 19. März 2017).

     
 

 

Rund um Claude Monet (Saal der Dauerausstellung)
25. März – 6. November 2016

(Die Dauerausstellung ist vom 4. bis 13. Juli einschließlich geschlossen)

Das Musée des Impressionnismes stellt neben seinen wechselnden Ausstellungen einige Werke Monets in den Vordergrund. Die Exponate aus dem Bestand des Museums sowie generöse Leihgaben sollen das Verständnis des Impressionismus und des Post-Impressionismus erleichtern und deren Einfluss auf die Kunstgeschichte Frankreichs und der übrigen Welt dokumentieren. Ein Einfluss, den jene künstlerischen Bewegungen aus einer der fruchtbarsten Perioden französischer Malerei auch heute noch mit beinahe ungebrochener Kraft ausüben. Die im Saal „Rund um Claude Monet“ gezeigten Werke wechseln je nach den verfügbaren Leihgaben. Das Ausstellungsthema dagegen bleibt immer gleich. So können die Besucher zu jeder Jahreszeit neben den temporären Ausstellungen stets auch Meisterwerke des Impressionismus zu Gesicht bekommen.

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