Museum

Das Dorf von Giverny liegt zwar nur eine Stunde von Paris entfernt, hat sich aber seinen Charme der guten, alten Zeit vollständig erhalten wie zur Epoche der Impressionisten – die Hügel tragen ihr leuchtendes Grün, Obstbäume und Gartenanlagen blühen um die Wette und zeigen ihre Vielfalt im Wechselspiel des Lichtes der Normandie.

Ein Mann hat den kleinen Ort weltberühmt gemacht – wie sich selbst: Claude Monet. Spüren Sie an diesem historischen Platz der Zeit der Impressionisten nach und entdecken Sie die Malerei dieser prägenden Bewegung.

Das „musée des impressionismes Giverny“ präsentiert jedes Jahr zwei oder drei Wechsel-Ausstellungen, in denen Originalgemälde der größten Namen der impressionistischen Ära zusammengetragen werden. Wohlgemerkt: Werke aus der Künstler-Kolonie von Giverny und aus dem Tal der Seine. Nach dem Ermessen der Ausstellungs-Verantwortlichen werden oft ausgeliehene Arbeiten aus den größten französischen und auch ausländischen Kollektionen gezeigt. So zum Beispiel aus den Museen Orsay, Marmottan, der National Gallery of Art von Washington und ebenso aus privaten Sammlungen.

Wenige Schritte vom Haus und Garten von Claude Monet hat das Museum eine weitere Aktivität gestartet, die dem noch besseren Verständnis der internationalen Bewegung und deren Konsequenzen für die zeitgenössische Kunst gewidmet ist.

Am Tor zur Normandie, auf halbem Wege zwischen Paris und Rouen, ist es eine ideale Stelle, um einen Haltepunkt auf dem Parcours der Impressionisten zu installieren, an dem niemand vorbeifahren sollte.

Ausstellungen 2013

Vom 29. März bis 2. Juli 2013 | Signac – Die Farben des Wassers

Die zweite Ausgabe des Festivals Normandie Impressionniste ist dem Thema „Wasser“ gewidmet. In diesem Zusammenhang präsentiert des Musée des Impressionnismes in Giverny die Ausstellung „Signac – Die Farben des Wassers“.

Ähnlich wie Claude Monet fand auch Paul Signac ständig neue Inspirationen bei der Darstellung von Wasser und dessen Farben. Schon seine ersten Bilder mit maritimen Motiven, die an der normannischen Küste entstanden, zeigen seine freizügige impressionistische Interpretation des Themas. Diese setzt sich bei den großartigen farbenfrohen Darstellungen von Häfen und ihrer Architektur, die er nach dem ersten Weltkrieg malte, fort. Himmel und Wasser boten Signac einen steten „Vorwand“ zu neuen chromatischen Variationen.

Die Ausstellung wird rund 120 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen umfassen. Ergänzend dazu zeigt sie in Kooperation mit den Archives Signac eine reiche Auswahl von Dokumenten (Fotografien, Veröffentlichungen und Korrespondenz).

Vom 29. März bis 31. Oktober 2013 | Rund um Claude Monet

Das Musée des Impressionnismes stellt neben seinen wechselnden Ausstellungen einige Werke Monets in den Vordergrund.

Die Exponate aus dem Bestand des Museums sowie generöse Leihgaben sollen das Verständnis des Impressionismus und des Post-Impressionismus erleichtern und deren Einfluss auf die Kunstgeschichte Frankreichs und der übrigen Welt dokumentieren. Ein Einfluss, den jene künstlerischen Bewegungen aus einer der fruchtbarsten Perioden französischer Malerei auch heute noch mit beinahe ungebrochener Kraft ausüben.

Die im Saal „Autour de Monet“ gezeigten Werke wechseln je nach den verfügbaren Leihgaben. Das Ausstellungsthema dagegen bleibt immer gleich. So können die Besucher zu jeder Jahreszeit neben den temporären Ausstellungen stets auch Meisterwerke des Impressionismus zu Gesicht bekommen.

Vom 13. Juli bis 31. Oktober 2013 | Hiramatsu – Der Seerosen-Teich. Hommage an Monet

Wie die Sammlung japanischer Stiche, die in seinem Haus in Giverny zu sehen ist, zeigt, besaß die japanische Kunst einen großen Einfluss auf das Schaffen von Monet.

Die Ausstellung „Hiramatsu – Der Seerosen-Teich. Hommage an Monet“ verdeutlicht einerseits, wie die japanische Grafik räumliche Darstellung und Lichtführung Monets veränderte. Andererseits wird belegt, wie Gemälde von Monet die Arbeiten von Hiramatsu Reiji inspirierten.

Dieser japanische Maler, der im Jahr 1941 in Tokyo geboren wurde, reiste 1994 zur ersten Mal nach Paris und begegnete dort den Seerosen in der Orangerie. Das wird zum auslösenden Moment für ihn, sich auf die Spuren des großen französischen Meisters zu begeben, insbesondere im Garten von Giverny.

Die Ausstellung vereinigt zwanzig Gemälde und Paravents, die zwar in der traditionellen Technik des Nihonga ausgeführt wurden, aber auch eine deutliche Modernität verkörpern. Diesen Arbeiten werden Werke von Monet gegenüber gestellt. Eine Auswahl japanischer Grafiken von Hokusai bis Hiroshige rundet das Ausstellungsprogramm ab.

Auskünfte 2013

Öffnungszeiten:29. März – 31. Oktober 2013
Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
Das Museum ist vom 3. bis 12. Juli 2013 geschlossen.

Preise
Gruppen: 4,50 € (ab 20 Personen)
Einzelpersonen: 7 €
Freier Eintritt jeweils am ersten Sonntag des Monats
Eintrittskarten für den sofortigen Eintritt auch im Vorverkauf erhältlich

Anregungen
Restaurant, Teesalon. Gruppenmenü.
Museums-Shop, Buchhandlung, Geschenke

PDF - 5.7 MB
Download die Informationen für Gruppen

Informationen und reservierungen
Gruppenservicemontags bis freitags
Laurette Roche / Anthony Girard
email: l.roche@mdig.fr / a.girard@mdig.fr

Anfahrt

Musée des impressionnismes Giverny
99, rue Claude Monet
27620 Giverny
France
tel.: + 33 (0)2 32 51 94 65
fax: + 33 (0)2 32 51 94 67

In der Nähe kostenloser Parkplatz für Busse und Pkws
Museum und Restaurant sind rollstuhlgerecht ausgelegt.

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