Ausstellungen 2017

 

Getöse! Musikinstrumente in der Kunst
vom 24. März bis 2. Juli 2017

Die Anfänge des Impressionismus fallen zeitlich zusammen mit dem Erscheinen neuer Musikinstrumente und einer ständig wachsenden Präsenz von Musik im Alltag, insbesondere durch die Eröffnung von Konzert-Cafés, Bällen oder Opern. Manet, Degas, Renoir Morisot, Whistler, Toulouse-Lautrec oder Bonnard waren gleichermaßen Zeugen und Akteure des Entstehens dieser Ära der „Unterhaltung“.
Parallel zur „neuen Malerei“ erscheint um die Jahrhundertwende eine „neue Musik“. Man bricht mit den traditionellen Kodierungen. Ein Wind der Modernisierung und Freiheit weht im Universum der Töne. Die Maler unterstützen diese Entwicklung mit ihren Arbeiten.
Die rund 60 gezeigten Werke erzählen die Geschichte einer in der Malerei zunehmend präsenten Musik. Öffentliche Aufführungen – Fanfaren, Zirkus, Cabarets, Orchester, Opern, Feste – stehen neben eher intimen Szenen wie Kammermusik oder Musikunterricht. Diese Ausstellung beleuchtet die engen Beziehungen zwischen Malern und Musikern, die sich in dieser Periode noch verstärken.

Kurator:
Frédéric Frank
Belinda Thomson
 

Mit der außergewöhnlichen Unterstützung


 

Manguin – die Sinnlichkeit der Farbe
vom 14. Juli bis 5. November 2017

Guillaume Apollinaire nennt Henri Manguin  den „ sinnlichen Maler“. Damit liefert er eine Hommage an die Lebensfreude, die sich in dessen akkadischen Themen ausdrückt, Akt, mediterrane Landschaften, Familienszenen oder Stillleben. Seit den Jahren seiner Ausbildung, bei denen der Unterricht von Gustave Moreau erste impressionistische Experimente begleitet, bis zum Ende des Ersten Weltkriegs blieb sich der Künstler im Ausdruck einer glücklichen Sinnlichkeit treu.
Im Musée des Impressionnismes Giverny umfasst die Ausstellung Manguin, la volupté de la Couleur (Manguin, die Sinnlichkeit der Farbe) rund hundert Arbeiten, die seine Karriere nachzeichnen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf jener Periode, in der von Anfang an sein Talent und eine rare Innovationskraft bei farblichen Harmonien deutlich werden. In der er die Kühnheit der Fauvisten begleitet oder manchmal sogar vorwegnimmt. Im Jahr 1905 stellt er dann zusammen mit diesen aus.

Kurator:
Marina Ferretti


 

Rund um Claude Monet (Saal der Dauerausstellung)
vom 24. Märt bis 5. November 2017

Parallel zu seinen temporären Ausstellungen bietet das Musée des Impressionnismes Giverny eine permanente Präsentation, die sich dem Einfluss des „Meisters von Giverny“ auf seine Zeitgenossen und die folgenden Generationen widmet. Dieser Saal lädt die Besucher dazu ein, das Werk des „Vaters des Impressionismus“ zu hinterfragen. Und den unzähligen Reaktionen nachzuspüren, die es  bei anderen Malern -von der amerikamischen Kolonie in Giverny bis zu Joan Mitchel oder Hiramatsu Reijii - ausgelöst hat. Zu denen gehören selbstverständlich auch Blanche Hoschedé-Monet, Maximilian Luce, Maurice Denis und etliche andere. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit ist diese Ausstellung eine Hommage an eine der herausragenden Persönlichkeiten der französischen Kunstgeschichte. Sie unterstreicht deren Wirkung über geografische oder zeitliche Grenzen hinaus.

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